SOMMER + RINDLISBACHER

Aktualisiert: vor 4 Tagen

Die Sommer+Rindlisbacher AG (seit Sommer 2021 aXpel s+r AG) ist seit der Gründung in Burgdorf verankert und beschäftigt inzwischen 17 Personen.

Ein Sack von aXpel s+r der Emmenthaler ohne Löcher (ehemals Sommer+Rindlisbacher)
Ein Sack von aXpel s+r der Emmenthaler ohne Löcher

Das Unternehmen ist seit 2004 zertifiziert nach ISO 9001 und seit kurzem zusätzlich nach dem Lebensmittelstandard BRC/IoP. Als kompetenter Spezialist in der Herstellung und im Handel von Kunststoffprodukten und Grosspapiersäcken setzt die Unternehmensleitung weiterhin auf den Standort Schweiz.


Thomas Schärer sprach mit dem Geschätsführer Oliver Piffaretti über seine Produkte, den Standort Burgdorf, die Zukunft und die Zusammenarbeit im Print und Onlinebereich mit der Zofinger Tagblatt AG.


Hat die Sommer+Rindlisbacher AG den Standort Burgdorf wegen der schönen Altstadt gewählt?


Oliver Piffaretti: So genau weiss ich das nicht. Ich denke aber, dass dies 1958 für Franz Sommer kaum ausschlaggebend war, als er die Papiersackfabrik Franz Sommer AG gegründet hat.


Das Unternehmen gilt als Nischenplayer in der Branche. Wen sprechen Sie mit Ihren Produkten an?


Oliver Piffaretti: Gut zwei Drittel unseres Umsatzes erarbeiten wir mit der Produktion

und dem Handel von Kunststoffprodukten. Den Rest erzielen wir mit der Herstellung von Grosspapiersäcken, fast ausschliesslich aus der eigenen Produktion. Wir beliefern unsere Zielgruppen wie die Industrie (insbesondere die Lebensmittelindustrie), Mehlmühlen, den Detailhandel, Spitäler und Heime, Schulen, Verwaltungen mit Papier- und Kehrichtsäcken,

Kunststoffbeuteln, Tiefkühlverpackungen, Alu- und Grillschalen usw.


Es gibt einige Verpackungshersteller in der Schweiz, auch europäisch ist der Markt umkämpft. Wie heben Sie sich von der Konkurrenz ab?


Oliver Piffaretti: Unsere Stärken sind ganz klar die Marktnähe, das grosse Lagersortiment, die kurzen Lieferzeiten sowie die kundenspezifische Produktion von Kleinmengen. Wir sind die letzte Firma in der Schweiz, welche Grosspapiersäcke – sogenannte Kreuzbodensäcke – aus Papier herstellt. Dies gibt uns eine gewisse Exklusivität und dabei stellen wir gerne den Slogan swissness. in den Vordergrund. Eine Spezialität ist unser Compo- Sac., welcher zusammen mit Grünabfällen auf dem Kompost verrottet.


Wie sehen Sie die Zukunft für das Unternehmen?


Oliver Piffaretti: AlsNischenplayer sehen

wir für uns nach wie vor gute Aussichten, zumal aus unserer Sicht in der Industrie die Tendenz zu einem breiteren Sortiment in kleineren Mengen – nach Möglichkeit just in time – eher weiter zunimmt.


Sie sind Kunde der Zofinger Tagblatt AG, weshalb?


Oliver Piffaretti: Ich schätze die vollumfänglichen Serviceleistungen, die uns von der Zofinger Tagblatt AG entgegengebracht werden. Den Ausschlag für die Zusammenarbeit hat ursprünglich gegeben, dass ich mit der Zofinger Tagblatt AG alle Print- und Webleistungen aus einer Hand erhalte und mir die Organisation dafür einiges leichterfällt. Ich erwarte von einem Lieferanten eine termingerechte und qualitativ hochwertige Arbeit – die Zofinger Tagblatt AG hat mich noch nie enttäuscht.


 
Unsere Stärken sind ganz klar die Marktnähe, das grosse Lagersortiment, die kurzen Lieferzeiten sowie die kundenspezifische Produktion von Kleinmengen. (Oliver Piffaretti)